3 Tipps die dir sofort mehr Balance geben

10. August 2017 By

Hast du häufig das Gefühl, immer nur die Erwartungen anderer zu erfüllen aber deinen eigenen Zielen nicht näher zu kommen? Viele Menschen stellen Ihre eigenen Bedürfnisse immer wieder hinten an, um anderen Personen gerecht zu werden. Diese ungesunde Haltung wirft dich nämlich langfristig aus der inneren Balance.

Die folgenden drei Tipps helfen dir dein Verhalten zu ändern:

  1. Prioritäten erkennen, Werte leben

Gibt es Dinge, die du machst, die aber wirklich keine Bedeutung für dein Leben haben? Unsere Zeit und Energie sind begrenzt. Umso wichtiger ist es daher mit diesen vernünftig zu haushalten. Wenn du mehr Freiraum und Balance im Leben suchst, mache dir Gedanken womit du dich wirklich beschäftigen möchtest. Wenn du in dich gehst und überlegst, wer oder was dir wichtig ist, kannst du deine Prioritäten aussortieren.

Tipp: Sortiere die Menschen in deinem Umfeld, deine Tätigkeiten und Ideen nach „Dringlichkeit“ und „Wichtigkeit“. So bekommst du einen guten Überblick über deine Werte. Konzentriere dich (und deine Zeit) vor allem darauf, was dir wichtig ist. Klar gibt es Dinge, die dringend erledigt werden müssen – die solltest du aber entweder schnell hinter dich bringen oder delegieren. Denn wer seine Zeit bewusst managen gelernt hat, hat beruflich und privat anderen einiges voraus.

 

  1. Grenzen setzen durch ein klares „Nein“

Sobald du dir über deine Prioritäten im Klaren bist, wirst du feststellen, dass manches keinen Platz mehr in deinem Leben hat – und das ist völlig ok. Eine gesunde Portion Egoismus ist nämlich notwendig, um nicht andauernd Dingen hinterherzurennen, die andere von dir wollen. Eine Studie an der University of California in San Francisco belegt sogar, dass Stress, Burnout und Depressionen eng mit unserer Fähigkeit Nein zu sagen verknüpft sind.

Tipp: Lerne dich wertschätzend abzugrenzen. Das geht prima mit Formulierungen wie „Ich schätze dein Angebot wirklich, aber ich muss es leider ablehnen“ oder „Das tut mir leid für dich, es geht aber absolut nicht“. Schuldgefühle sind nicht nötig, wenn du freundlich aber bestimmt Nein sagst – diese kleine, heimtückische Hintertür „Schuld“ macht dich nämlich anfällig dafür deine Entscheidung anzuzweifeln und es dir doch wieder anders zu überlegen. Wir alle brauchen Grenzen, sie sind ein Teil unserer Identität – und die verdient respektiert zu werden.

 

  1. Loslassen lernen

Weniger ist mehr. Sobald du deine Prioritäten bestimmt hast und deine Grenzen deutlich absteckst, hast du den Freiraum geschaffen, um dich auf das zu konzentrieren, was dir wichtig ist. Es ist nämlich besser sich auf Weniges (Wichtiges) als einen Haufen halbherzig getaner Dinge zu fokussieren. Betrachte dein Leben als eine Wohnung, in der sich vieles angesammelt hat und in der gründlich aufgeräumt werden muss. So schaffst du Raum für Neues, mehr Licht und Klarheit.

Tipp: Manche von uns trennen sich leichter, für andere kann die 3-Monats-Regel hilfreich sein. Klinke dich für drei Monate von den Verpflichtungen oder Dingen aus, die für dich keine Priorität mehr haben. Was du nach dieser Zeit nicht vermisst, kannst du getrost an den „Straßenrand“ stellen.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei diesem Prozess! Es kann sogar erstaunlich viel Spaß machen, unnützen Ballast über Bord zu werfen und dabei neue Seiten an dir selbst zu entdecken. Mitunter ist dieser Vorgang natürlich schwer – setzte dich selbst daher nicht unter Druck. Probiere lieber mehrere kleine Schritte. Hast du das Gefühl, du verlierst den Fokus und dein Ziel aus den Augen, halte bewusst an. Lies den Blog dann noch einmal und schon bist du wieder in deiner Erfolgsspur.

 

 

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